Gefahrstofflagerung
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Basis-Qualität
Produkte reduziert auf das Wesentliche
Für leichte und gelegentliche Einsätze
Gute Qualität
Starke Leistungsfähigkeit
Robuste Produkte für den täglichen Einsatz
Premium-Qualität
Für höchste Belastungsansprüche
Für den Dauereinsatz konzipiert
- Hergestellt aus hochwertigem Polyethylen (HDPE)
- Inklusive allgemeiner Bauaufsichtlicher Zulassung (DiBt)
- Wahlweise ohne Gitterrost, mit verzinktem Gitterrost oder mit PE-Gitterrost
23 Arbeitstage
- Spritzschutz bei Entnahme von Flüssigkeiten
- Zurrgurte halten das Fass in Position
- 1 Lenkrolle mit Feststeller und 2 Bockrollen
12 Arbeitstage
- 3 mm dicke Auffangwannen aus Stahlblech mit 200 Liter Auffangvolumen
- 100 mm Unterfahrhöhe
- Pulverbeschichtete Ständerrahmen und Trägerprofile
20 Arbeitstage
- Für den Innenbereich
- Mit Spritzschutzwänden und Sicherungskette
- 3 mm dicke Auffangwanne aus Stahlblech
20 Arbeitstage
- Einsetzbar als Lager-/Abfüllstation
- Elemente für flächendeckende Lagerung kombinierbar
- Abnehmbarer, verzinkter Stahlgitterrost mit Stützfüßen
20 Arbeitstage
- Zugelassen zum Lagern von Stoffen aller Wassergefährdungsklassen
- Für Lagerung entzündbarer Flüssigkeiten (H224-226)
- Erfüllt bundesweit gültige Standards (u. a. Bauregelliste A, Teil 1 des DIBt)
19 Arbeitstage
- Zugelassen zum Lagern von Stoffen aller Wassergefährdungsklassen
- Für Lagerung entzündbarer Flüssigkeiten (H224-226)
- Erfüllt bundesweit gültige Standards (u. a. Bauregelliste A, Teil 1 des DIBt)
19 Arbeitstage
- Verzinkte Stahlblech-Umhausung für MODUL Auffangwanne
- Für den Einsatz in Innen- und Außenbereichen konzipiert
- Für Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt > 55 °C
12 Arbeitstage
19 Arbeitstage
- Stahl, verzinkt
- Passend für alle Fassdepots PE
20 Arbeitstage
- Je nach Ausführung aus verzinktem Stahl oder aus Edelstahl
- Passend für Umweltschrank
20 Arbeitstage
- Zusätzliche Gitterrost-Ebene
- Für Kleingebinderegale der Serie 3000
- Zubehör für Auffangwannen aus Stahl
17 Arbeitstage
- Für den Außeneinsatz geeignet
- Abschließbar mit stabilem Edelstahl-Stangenschloss
- Dokumententasche an der Türinnenseite
28 Arbeitstage
- Zum sicheren Lagern und Transportieren von Gefahrstoffen
- Optimal für 200-l-Fässer geeignet
- Aus hochwertigem Polyethylen (PE) hergestellt
23 Arbeitstage
- Mit herausnehmbaren hochbelastbaren Gitterrosten
- Baukastenprinzip zur Zusammenstellung mehrerer Flachwannen
- Feuerverzinkt nach DIN EN ISO 1461
23 Arbeitstage
- Aus verzinktem Trapezblech, lackiert
- Integrierte, verzinkte Auffangwanne mit herausnehmbarem Gitterrost
- Mit Stapler und Hubwagen verfahrbar
23 Arbeitstage
- Aus verzinktem Trapezblech, lackiert
- Integrierte, verzinkte Auffangwanne mit herausnehmbarem Gitterrost
- Mit Stapler und Hubwagen verfahrbar
23 Arbeitstage
- Hochbeständige Auffangwanne für Kleingebinde CEMO, aus Polyethylen
- Beständig gegen Säuren, Öle, Benzin und andere Chemikalien
- Konische Bauform und Ausgießvorrichtung erleichtern das Umfüllen
23 Arbeitstage
- Verzinkte Stahlblechkonstruktion
- Lagerung von 60- oder 200-Liter Fässern
- Für den Innenbereich bzw. unter Dach
22 Arbeitstage
- Für Innen- und Außenbereich
- 3 mm dicke Auffangwanne aus Stahlblech mit verzinktem Gitterrost, Tragkraft 1.000 kg/m²
- Starres Dach
22 Arbeitstage
- Grundfeld per Anbauelemente individuell erweiterbar
- Abgestimmt auf die Lagerung von 6 IBC à 1.000 Liter
- Auffangwanne erfüllt Richtlinien der StaWa-R
26 Arbeitstage
- Palettenregal PR als Grund- und Anbaufeld erhältlich
- Abgestimmt auf die Lagerung von Euro- oder Chemiepaletten mit Fässern
- Verzinkte Auffangwanne erfüllt Richtlinien der StaWa-R
26 Arbeitstage
Gefahrstofflagerung – sicher und vorschriftsmäßig mit unseren Produkten
- Bevor Sie kaufen – allgemeine, gesetzliche Anforderungen an die Gefahrstofflagerung
- Gefahrstoffschränke: Lagerung von Gefahrstoffen und Akkus in Innenräumen
- Gefahrstoffregale: Offene Gefahrstofflagerung von Kleingebinden und Fässern
- Gefahrstofflagerung von Gasflaschen
- Gefahrstofflagerung im Außenbereich
- Bodenschutz bei der Gefahrstofflagerung
- FAQ zur Gefahrstofflagerung
Für die sichere und umweltgerechte Lagerung flüssiger, gasförmiger oder fester Gefahrstoffe sind genormte Lagerbehältnisse und entsprechende Lageraufbauten vom Gesetzgeber vorgeschrieben.
In unserem Onlineshop bieten wir Ihnen zertifizierte Lagerlösungen und technische Einrichtungsgegenstände zur Gefahrstofflagerung an, die den Lagerklassen 1 bis 13 (LGK) der TRGS 510 entsprechen.
Alle bei uns erhältlichen Gefahrstofflagereinrichtungen erfüllen verschiedene gesetzliche Richtlinien und Regelungen, die die Arbeitssicherheit sowie den Brandschutz gewährleisten sollen. Außerdem finden Sie passendes Zubehör, das die vorschriftsmäßige Gefahrstofflagerung zweckmäßig ergänzt.
1. Bevor Sie kaufen – allgemeine, gesetzliche Anforderungen an die Gefahrstofflagerung
Für eine ordnungsgemäße Gefahrstofflagerung müssen verschiedene gesetzliche Vorschriften eingehalten werden. Dazu gehören je nach Produkt und Lagereinrichtung unter anderem:
- Wasserhaushaltsgesetz (WHG)
- TRGS 509: Lagern von flüssigen und festen Gefahrstoffen in ortsfesten Behältern sowie Füll- und Entleerstellen für ortsbewegliche Behälter
- TRGS 510: Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern
- Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)
- Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV)
- Richtlinie über die Anforderungen an Auffangwannen aus Stahl mit einem Rauminhalt bis 1000 Liter (StawaR)
- Übereinstimmungszeichen des Deutschen Instituts für Bautechnik (Ü-Zeichen des DiBt)
- DGUV 108–007 „Lagereinrichtungen und -geräte“
- DGUV 213–033 „Gefahrstoffe in Werkstätten“
- DIN 4102–1 „Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen – Teil 1: Baustoffe; Begriffe, Anforderungen und Prüfungen“
- DIN EN 14470–1 „Feuerwiderstandsfähige Lagerschränke – Teil 1: Sicherheitsschränke für brennbare Flüssigkeiten“
- DIN EN 14470–2 „Feuerwiderstandsfähige Lagerschränke – Teil 2: Sicherheitsschränke für Druckgasflaschen“
- Gesetz über die Beförderung gefährlicher Güter (GGBefG)
- Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)
- Gesetz über explosionsgefährliche Stoffe/Sprengstoffgesetz (SprengG)
- Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG)
Ob Sie unterschiedliche Substanzen mit Gefährdungspotential zusammenlagern können, lässt sich zudem der Lagerklassen-Tabelle der TRGS 510 entnehmen: Die CLP-Piktogramme machen deutlich, welche Eigenschaften und Gefährdungen jeweils von den Gefahrstoffen ausgehen. Diese müssen gemäß der REACH-Verordnung auf Verpackungen und Behältnissen, die Gefahrstoffe enthalten, ausgewiesen werden.
Auf welche Schutzmaßnahmen Sie zusätzlich bei der Einrichtung Ihres Gefahrstofflagers achten müssen und was zur Kleinmengenregelung wichtig ist, lesen Sie in unserem Profi-Ratgeber zum Thema Der richtige Umgang mit Gefahrstoffen.
Gefährdungsbeurteilung
Die Gefährdungsbeurteilung ist eine gesetzlich vorgeschriebene Analyse aller Risiken am Arbeitsplatz – auch im Umgang mit und bei der Lagerung von Gefahrstoffen.
Sie ist in der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) sowie im Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) verankert. Arbeitgebende sind verpflichtet, vor dem Einsatz und der Lagerung von Gefahrstoffen zu ermitteln, welche Gefährdungen für Beschäftigte entstehen können, und geeignete Schutzmaßnahmen festzulegen. Aus der Beurteilung muss ebenfalls abgeleitet werden, welche Produkte zur Gefahrstofflagerung zur Verfügung stehen müssen.
Die Beurteilung muss von einer fachkundigen Person durchgeführt werden – das kann die arbeitgebende Person selbst sein, eine beauftragte Fachkraft für Arbeitssicherheit oder ein externer Sachverständiger. Die Ergebnisse der Beurteilung sind zu dokumentieren und regelmäßig zu aktualisieren, insbesondere wenn sich Arbeitsbedingungen oder eingesetzte Stoffe ändern.
2. Gefahrstoffschränke: Lagerung von Gefahrstoffen und Akkus in Innenräumen
Brennbare Flüssigkeiten, Chemikalien oder Gifte sowie Akkus lagern Sie in passenden Gefahrstoffschränken sicher und vor unbefugtem Zugriff.
Die jeweiligen Bezeichnungen für die unterschiedlichen Schutzschränke geben Aufschluss über die zulässige Verwendungsart der Schränke: Diese dürfen nie zweckentfremdet und ausschließlich für die Lagerung der jeweils zugelassenen Substanzen genutzt werden.
Eine Ausnahme bilden praktische Kombi- und Mehrzweckschränke: In diesen dürfen Sie begrenzte Mengen von entzündlichen oder ätzenden Stoffen gemeinsam lagern. Allerdings müssen in diesen Fällen die zu lagernden Gefahrstoffe vorher anhand ihrer Lagerklassen (nach TRGS 510) eingestuft und mittels der Zusammenlagerungstabelle überprüft werden.
| Art des Gefahrstoffschranks | Funktion |
|---|---|
| Umweltschränke |
Gefahrstofflagerung von:
PE-Umweltschränke mit entsprechender GHS-Klasse und Auffangwanne aus PE sowie Säuren- und Laugenschränke:
|
| Chemikalienschränke |
Lagerung von:
|
| Brandschutzschränke |
Lagerung von:
|
| Kombischränke (mit entsprechender GHS-Klasse) |
Gefahrstofflagerung von:
|
| Akku-Sicherheitsschränke |
Lagerung von:
|
Je nach Hersteller und Schrankausführung sind die Gefahrstoffschränke mit Fachböden, praktischen Tablarauszügen, Auffangwannen sowie unterschiedlichen Belüftungs- und Brandschutzsystemen ausgestattet.
3. Gefahrstoffregale: Offene Gefahrstofflagerung von Kleingebinden und Fässern
In den bei uns erhältlichen Gefahrstoffregalen lassen sich sowohl Gebinde wie Kleincontainer, Schmierölflaschen und Gefahrstoffkanister als auch Gefahrstofffässer mit bis zu 200 l Fassungsvermögen sicher und vorschriftsmäßig lagern.
Die als Grund- oder Anbaufelder erhältlichen Gefahrstoffregale sind aus verschiedenen Materialien erhältlich:
- Ausführungen aus verzinktem Stahl oder Edelstahl: optimal zur Lagerung leicht entzündlicher und wassergefährdender Chemikalien
- Ausführungen aus PE-Kunststoffen: für aggressive und korrosive Gefahrstoffe geeignet
| Art und Funktion des Gefahrstoffregals | Optionen im Shop |
|---|---|
Fassregal zur liegenden Lagerung von Fässern
|
Ab- und Umfüllen von Gefahrstoffen einfach möglich:
|
Kleingebinderegal zur stehenden oder liegenden Lagerung
|
leicht zugängliche und übersichtliche Gefahrstofflagerung:
|
Passend zu den zu lagernden Gefahrstofftypen lassen sich für die Regale Auffangwannen und weitere Fachböden für Gefahrstoffregale ergänzen.
4. Gefahrstofflagerung von Gasflaschen
Auch Gasflaschen müssen in Betrieben so gelagert werden, dass sie weder eine Gefahr für Mitarbeitende noch für die Umwelt darstellen.
Alle bei Jungheinrich PROFISHOP angebotenen Produkte zur Gefahrstofflagerung von Gasflaschen erfüllen die gesetzlichen Vorgaben an ein Gasflaschenlager im Innen- und Außenbereich.
| Produkttyp | Details & Varianten im Shop | Kapazität |
|---|---|---|
Gasflaschenschränke
|
|
|
Gasflaschencontainer (geschlossen oder mit Gittertür)
|
|
|
Gitterbox für Gasflaschen
|
|
|
5. Gefahrstofflagerung im Außenbereich
Bei uns finden Sie auch Produkte, die eine kompakte Außenaufbewahrung für zusammen lagerbare Gefahrstoffe ermöglichen: Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass in Ihrem Betrieb wassergefährdende und entzündliche Gefahrstoffe sicher und platzsparend zugleich gelagert werden.
Fast alle Kompaktlagerlösungen sind standardmäßig mit Auffangwannen und Sicherheits-Zylinderschlössern ausgestattet.
| Kompaktlagerlösung | Optionen bei Jungheinrich PROFISHOP |
|---|---|
Gefahrstoffcontainer
|
|
Gefahrstoffdepot
|
|
6. Bodenschutz bei der Gefahrstofflagerung
Damit Sie wassergefährdende und entzündliche Stoffe ordnungsgemäß aufbewahren, transportieren und umfüllen, sind Sie gemäß WHG, TRGS 510 und AwSV verpflichtet, in den dafür vorgesehenen Lagerbereichen geeignete Auffangwannen zum Bodenschutz aufzustellen.
Diese müssen nicht nur aus einem für den zu lagernden Gefahrstoff geeigneten Material hergestellt sein: Auch in ihrer Grundfläche müssen die Auffangwannen ausreichend dimensioniert sein und zum Gefahrstoffbehältnis passen, mit dem sie zusammen bei der Gefahrstofflagerung eingesetzt werden. Dazu gehört auch, das Auffangvolumen der Auffangwannen entsprechend der gelagerten Gefahrstoffmengen zu kalkulieren.
| Material der Auffangwanne | Eignung |
|---|---|
Kunststoff
|
Je nach Kunststoffart (u. a. glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK), Polyethylen (PE), Hochdruck-Polyethylen (HDPE) und weiteren): korrosionssichere Lagerung chemisch leicht oder aggressiver, nicht-entzündlicher Gefahrstoffe, z. B. Basen, Laugen und Säuren |
Stahl (feuerverzinkt oder pulverbeschichtet)
|
mittelfristige Lagerung wassergefährdender und entzündbarer Gefahrstoffe, z. B. Öle, Lacke, Benzin, Nitrolösung |
Edelstahl
|
Gefahrstofflagerung chemisch aggressiver sowie entzündlicher und wassergefährdender Gefahrstoffe, z. B. Ethanol, Laugen, Basen, Säuren, leicht entzündliche Flüssigkeiten, Nitrolösung, Desinfektionsmittel |
Damit Sie die für Ihren Bedarf geeignete Auffangwanne wählen, finden Sie bei Jungheinrich PROFISHOP unter anderem diese Varianten für die Gefahrstofflagerung:
- Kleingebindewannen
- Auffangwannen mit Gitterrost
- unterfahrbare und mobile Auffangwannen
- faltbare Auffangwannen
- Großvolumen-Auffangwannen (u. a. für IBC und Container)
- Einhänge-Auffangwannen
- Paletten-Auffangwannen
- Umhausungen für Auffangwannen
- Abfüllstationen
- Bodenschutzwannen
Viele Modelle lassen sich zusätzlich mit Zubehör für Auffangwannen ergänzen.
7. FAQ zur Gefahrstofflagerung
Grundsätzlich regeln die TRGS 510, in welchem Umfang, wie und wo Gefahrstoffe gelagert werden dürfen. Die Kleinmengenregelung gibt hierzu vor, dass ab einer Nettomenge von 1500 kg spezielle separate Gefahrstofflager eingerichtet werden müssen – zum Beispiel in einem Gefahrstoffschrank, Gefahrstoffcontainer oder zusätzlichem Lagerraum.
Grundsätzlich ist eine Gefahrstofflagerung in folgenden Bereichen verboten:
- Verkehrswege und -bereiche
- Notausgänge
- Brandschutzvorrichtungen
- Pausen-, Bereitschafts- und Sanitärräume
- Sanitätseinrichtungen
- Unterkünfte
An anderen Plätzen können bestimmte Gefahrstoffarten in Kleinmengen gelagert werden. Sie sind allerdings außerhalb von Lagerräumen für Lebens- und Futtermittel, Arznei sowie Kosmetika zu verwahren.
In Arbeitsbereichen wird durch eine Gefährdungsbeurteilung untersucht, ob Gefahrstoffe gegebenenfalls in einem Gefahrstoffschrank oder Gefahrstoffregal unterzubringen sind. Gesundheitsgefährdende Stoffe der Klassen 1 und 2 sind ständig unter Verschluss zu lagern.
Bevor Sie entscheiden, welche Gefahrstoffe zusammengelagert werden dürfen, sind diese gemäß Anhang 1 der TRGS 510 in einzelne Lagerklassen einzuteilen.
Außerdem ist stets eine Gefährdungsbeurteilung vorzunehmen. Gegebenenfalls sind besondere Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen und die Lagerung muss getrennt voneinander stattfinden: örtlich auseinander liegend und mit einem dazwischen befindlichen bzw. umgebenden Brandschutz, der mindestens 90 Minuten resistent gegen Feuer ist.
Außerdem muss auch bei weniger gefährlichen Gefahrstoffen darauf geachtet werden, dass sich eventuell entstehende Gase nicht vermischen und miteinander reagieren. Auch in diesen Fällen sind die Kleingebinde andernorts zu verwahren.
Die TRGS 510 regelt sogenannte Kleinmengen, die unter erleichterten Bedingungen gelagert werden dürfen. Grundsätzlich gilt: Bis zu einer Nettomenge von 1500 kg können Gefahrstoffe in Arbeitsräumen ohne separates Gefahrstofflager aufbewahrt werden – sofern die allgemeinen Schutzmaßnahmen eingehalten werden.
Für bestimmte Gefahrstoffklassen gelten jedoch deutlich niedrigere Mengenschwellen. Entzündbare Flüssigkeiten der Gefahrenkategorie 1 und 2 dürfen beispielsweise nur in sehr begrenzten Mengen außerhalb von Gefahrstoffschränken gelagert werden. Maßgeblich ist stets die Gefährdungsbeurteilung sowie die Zusammenlagerungstabelle der TRGS 510.
Verstöße gegen die Vorschriften zur Gefahrstofflagerung können erhebliche rechtliche und finanzielle Konsequenzen haben.
Behörden wie die Gewerbeaufsicht oder Berufsgenossenschaften können bei Kontrollen Mängel feststellen und Auflagen erteilen oder den Betrieb vorübergehend untersagen.
Ordnungswidrigkeiten nach der Gefahrstoffverordnung können mit Bußgeldern von bis zu 50.000 € geahndet werden. Bei schwerwiegenden Verstößen – etwa wenn Personen zu Schaden kommen – drohen strafrechtliche Konsequenzen für die verantwortlichen Personen. Darüber hinaus können Versicherungen im Schadensfall die Leistung verweigern, wenn nachgewiesen wird, dass Lagervorschriften nicht eingehalten wurden.
Weiterführende Ratgeber zum Thema: