Angebote nur für Industrie, Handel, Handwerk und Gewerbe.
0800 53 99 66
Menü
Werkzeug Reinigen

Späne, Staub und Schmutz: Beim täglichen Gebrauch kommen Werkzeuge in Kontakt mit den verschiedensten Substanzen. Wenn Sie Ihr Werkzeug nicht regelmäßig reinigen, können Ablagerungen zu Rost führen und die Funktionsfähigkeit des Werkzeugs einschränken. Hier erfahren Sie, wie Sie schmutziges und rostiges Werkzeug reinigen, Verschmutzungen entgegenwirken und so die Lebensdauer Ihres Werkzeugs langfristig erhöhen.

1.      WERKZEUG REINIGEN UND GROBEN SCHMUTZ ENTFERNEN

Die regelmäßige Reinigung beginnen Sie am besten, indem Sie grobe Arbeitsmaterialrückstände vom Werkzeug lösen. So bereiten Sie es für eine weitere Behandlung vor. Das Werkzeug sauber machen sollten Sie immer dann, wenn ein Arbeitsprozess komplett abgeschlossen ist, für den Sie das Werkzeug benötigt haben.

Starten Sie die Grundreinigung damit, die Werkzeuge mit einer Bürste gründlich abzubürsten. Dabei lösen sich grobe Ablagerungen. Anschließend nutzen Sie ein Tuch und wischen jedes Instrument trocken ab. Empfindlichere Werkzeuge sollten natürlich nicht in Kontakt mit einer groben Bürste kommen: Hier leisten auch passende Schleifpapiere, Kleinteile- oder Ultraschallreiniger gute Arbeit.

Achten Sie darauf, das Tuch auch in alle Ecken und schwer erreichbare Stellen zu führen. Gerade hier können sich feste Verkrustungen aus Ablagerungen und Schweiß bilden.

2.      FETTE UND ÖLE LÖSEN

Fettige und schmierige Werkzeuge rutschen leicht aus der Hand und gefährden auf diese Weise sicheres Arbeiten. Zudem können sie die Verschmutzung schnell auf Werkstücke und Arbeitskleidung übertragen. Werkzeuge, die mit Fett oder Öl in Berührung kommen, müssen deshalb in einem zusätzlichen Arbeitsschritt gereinigt werden.

Zum Entfernen von ölhaltigen Substanzen und Fetten reinigen Sie die betroffenen Werkzeuge in einer fettlösenden Seifenlauge mit einem Lappen oder Schwamm. Danach reiben Sie sie mit einem Reinigungstuch trocken. Stellen Sie sicher, dass das Werkzeug wirklich rundum trocken ist, bevor Sie es weglegen. Andernfalls leisten Sie dem Rost Vorschub.

Wenn in Ihrer Werkstatt regelmäßig Werkzeug von Ölen und Fetten gereinigt werden muss, kann sich die Ausstattung mit speziellen Reinigungsmitteln lohnen.

3.      VERROSTETES WERKZEUG REINIGEN

Rostiges oder altes Werkzeug reinigen – das kann zur Herausforderung werden, wenn der Rost sich bereits ausgebreitet hat. An den rostigen Stellen wird das Werkzeug porös und zersetzt sich weiter. Es kann zu Brüchen kommen. Außerdem beeinträchtigt der Rost die mechanische Funktionsfähigkeit.

Deshalb sollten Sie verrostete Stellen am Werkzeug sofort behandeln, wenn Sie sie entdecken. Mit der Behandlung beginnen Sie erst, nachdem Sie das Werkzeug, wie oben beschrieben, gründlich gesäubert und getrocknet haben. Und so gehen Sie vor: Zunächst scheuern Sie mithilfe einer Drahtbürste und anschließend mit einem Stück Schleifpapier oder Stahlwolle den Rost vom Werkzeug. Fangen Sie bei den am stärksten verrosteten Stellen an. Wenn Sie damit fertig sind, können Sie sofort erneutem Verrosten vorbeugen. Wie das geht, erfahren Sie im nächsten Schritt.

4.      NACH DEM REINIGEN DES WERKZEUGS: DEM ROST ZUVORKOMMEN

Werkzeuge von rostigen Stellen zu befreien, ist recht mühsam. Die eigenen Gerätschaften von vornherein vor Rost zu schützen, ist daher immer sinnvoll. Diesen Schritt führen Sie am besten nach der gründlichen Reinigung der Werkzeuge durch. Vergewissern Sie sich, dass das Werkzeug vollständig trocken ist. Nehmen Sie dann erneut ein sauberes, trockenes Tuch zur Hand und polieren Sie das Werkzeug mit etwas Werkzeugöl. Dafür eignet sich zum Beispiel Kamelienöl oder Wachs. So erschaffen Sie eine Schutzschicht gegen den Rost.

5.      VERSCHMUTZUNGEN VORBEUGEN

Ob in einem Kfz-Betrieb oder der heimischen Werkstatt – wo mit Werkzeugen gearbeitet wird, werden diese auch verschmutzt. Dass Ihr Werkzeug über das normale Maß hinaus verunreinigt wird, können Sie jedoch vermeiden.

Bewahren Sie Ihre Werkzeuge dazu fachgerecht, vor Luft und Feuchtigkeit geschützt, auf, indem Sie es nach dem Gebrauch geordnet in einem Werkzeugkoffer, Werkstattwagen, Werkzeugschrank oder Ähnlichem ablegen. Dabei gruppieren Sie die Werkzeuge möglichst nach Einsatzgebiet und Größe. So hat am Ende jedes Werkzeug seinen festen Platz und ist vor Schmutz geschützt.

Bildquellen:
© gettyimages.de – ljubaphoto