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Yellow Weeks

So finden Sie den passenden Federzug

Mit einem Federzug aus unserem Sortiment halten Sie Werkzeuge bis zu einem Lastgewicht von 14 kg schwerelos in der gewünschten Arbeitsposition – und arbeiten auf diese Weise ergonomisch und sicher.

Das federbasierte Hebezeug arbeitet über eine vorgespannte Schraubenfeder und hält das Werkzeug in der voreingestellten Position. Anders als beim Balancer, der über den gesamten Hubweg eine konstante Rückzugskraft erzeugt, nimmt die Auszugskraft des Federzugs mit der Seilauszugslänge zu. Daher ist es nötig, die Tragfähigkeit für jede Last fest einzustellen.

Bei Jungheinrich PROFISHOP finden Sie Federzüge mit Tragfähigkeiten von 0,2 kg bis 14 kg und Seilauszugslängen von 1,6 bis 4,5 m – optional mit mechanischer Arretiervorrichtung.

1. Diese Vorteile bietet Ihnen ein Federzug

  • Konstante Gewichtskompensation: Die Federkraft gleicht das angehängte Werkzeuggewicht exakt aus, sodass Werkzeuge sicher und ergonomisch bedient werden können.
  • Schwebende Führung: Die angehängten Werkzeuge lassen sich nahezu ohne Kraftaufwand im gesamten Arbeitsbereich bewegen. So lässt sich kraftsparend und rückenschonend arbeiten.
  • Selbsttätige Rückstellung: Durch das Prinzip des Federzugs kehren die Werkzeuge nach der Verwendung automatisch wieder in die Ruheposition zurück und lassen den Arbeitsbereich frei.
  • Arretierbare Positionierung: Die Feststellvorrichtung bei unserem Federzug mit Arretierung sorgt für eine präzise Werkzeugpositionierung und verhindert die automatische Rückkehr in die Ruhestellung.

2. Welche Anforderungen soll der Federzug erfüllen?

Vor der Auswahl eines passenden Federzugs sollten Sie die wesentlichen technischen Parameter definieren:

Anforderung Details
Welches Werkzeuggewicht inklusive Zubehör muss kompensiert werden?

Die Tragfähigkeit eines Federzugs entspricht der maximalen Gewichtskraft, die die Schraubenfeder kompensieren kann. Diese wird werkseitig durch die Federvorspannung festgelegt und ist während des Betriebs nicht veränderbar.

Unsere Federzüge arbeiten optimal bei 95 bis 100 % ihrer Nenntraglast – eine Unterlastung führt zu unkontrolliertem Hochschnellen des Werkzeugs.

Je nach Modell bieten unsere Federzüge Tragfähigkeiten von mindestens 0,2–0,5 kg und maximal 10–14 kg.

Berücksichtigen Sie bei der Dimensionierung das Gesamtgewicht aus Werkzeug, Anschlusskabeln, Anschlagmitteln und eventuellen Adaptern. Ein Sicherheitszuschlag ist nicht erforderlich.

Welcher vertikale Arbeitsbereich (Hub) ist für den Arbeitsprozess erforderlich?

Der Seilauszug des Federzugs bestimmt den vertikalen Arbeitsradius und variiert je nach Modell von 1,6 m bis 4,5 m.

Das Stahlseil läuft über eine Umlenkrolle und ist mit einer Sollbruchstelle von 150 bis 200 % der Nenntraglast ausgelegt.

Die progressive Kraftzunahme (Auszugskraft nimmt mit zunehmender Seillänge zu) resultiert aus der Federkennlinie und muss bei der Arbeitsplatzgestaltung berücksichtigt werden. Bei maximaler Seilauszugslänge steigt die erforderliche Handkraft.

Benötigen Sie eine mechanische Arretierung für Zwischenpositionen?

Für präzise, kraftsparende Arbeiten mit einer bestimmten Seilauszugslänge bestellen Sie bei uns Ihren Federzug mit Arretierung. Die Rückkehr in die Ruheposition aktivieren Sie durch das Ziehen am Rückholer.

Welche Aufhängekonstruktion entspricht den örtlichen Gegebenheiten?

Die Federzüge sind mit einer Einloch- und Sicherheitsaufhängung ausgestattet. Die Lasten können über Haken oder Karabinerhaken mit dem Federzug verbunden werden.

Wird ein Federzug für besondere Arbeitsbereiche benötigt?

Wir führen Federzüge für Arbeitsumgebungen mit besonderen Anforderungen. Dazu gehören ATEX-Varianten für explosionsgefährdete Bereiche oder Modelle mit spezieller Oberflächenbehandlung (Foodline Serie) für den Umgang mit Lebensmitteln.

3. FAQ zum Federzug

Ein Federzug ist ein federbasiertes Lastausgleichssystem mit vorgespannter Schraubenfeder, die über eine Seilumlenkung das Gewicht von Werkzeugen bis 14 kg kompensiert. Die Federenergie entspricht exakt der Gewichtskraft und hält das gesamte System im Gleichgewicht.

Der Hauptunterschied zwischen beiden Gewichtsausgleichern liegt im Antriebssystem: Federzüge nutzen mechanische Schraubenfedern (Traglast bis 14 kg), bei denen die Auszugskraft mit zunehmender Seilauszugslänge zunimmt. Balancer hingegen verfügen über Spiralfedern und können Tragfähigkeiten bis 200 kg realisieren. Bei ihnen bleibt die Auszugskraft über den gesamten Hubbereich konstant.

Ein Federzug mit Arretierung verfügt über eine Feststellvorrichtung, die das Seil in jeder Position fixiert. Dies ermöglicht präzise Werkzeugpositionierung ohne kontinuierliche Handkraft und reduziert die Ermüdung bei längeren Arbeitsgängen zusätzlich gegenüber Systemen ohne Arretierung.

Vor der Erstinbetriebnahme muss die Tragfähigkeit entsprechend dem Werkzeuggewicht eingestellt werden. Das Seil, die Feder und das Gehäuse sind zudem täglich auf sichtbare Beschädigungen zu prüfen. Die Bremseinrichtung muss vor Arbeitsbeginn durch kontrolliertes Ablassen getestet werden.

Nach DGUV-Vorschrift 3 sind jährliche Prüfungen durch eine befähigte Person erforderlich. Verschleißkritische Komponenten sind das Stahlseil, die Seilumlenkung und bei arretierbaren Ausführungen die Bremsbeläge.