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Sowohl im Werkstattbetrieb als auch bei der Büroarbeit ist es wichtig, den Arbeitsplatz ergonomisch einzurichten und körpergerecht zu gestalten. Auf diese Weise senken Sie das Risiko von Berufskrankheiten und Arbeitsunfällen. Mitarbeiter und Arbeitsmittel können durch die sinnvolle Planung und Umsetzung von ergonomischen Maßnahmen außerdem gleichermaßen entlastet werden.

Um Arbeitsplatzkomfort und optimale Ergonomie zu erzielen, sollten Sie die jeweiligen Arbeitsplätze ganzheitlich betrachten und organisieren. Dazu sollten folgende Komponenten sinnvoll aufeinander abgestimmt und organisiert werden:

  • Design und Anordnung von Arbeitsmitteln
  • Beleuchtung am Arbeitsplatz
  • Raumklima
  • Arbeitsorganisation

Im Folgenden informieren wir Sie über die ergonomische Gestaltung von Werkbänken und Produktionsarbeitsplätzen, die richtige ergonomische Ausstattung von Flurförderzeugen sowie von Büro- und Bildschirmarbeitsplätzen. Damit die Arbeitsplatzorganisation optimal und ergonomisch korrekt ausgeführt werden kann, zeigen wir Ihnen in unserem Ratgeber außerdem, wie Sie Faktoren wie Körpergröße und -kraft sinnvoll in die Planung einbeziehen.

Gibt es gesetzliche Regelungen für Ergonomie am Arbeitsplatz?

Diese Frage kann für Sie als Arbeitgeber mit einem klaren Ja beantwortet werden. Denn laut der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) und dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) sind Sie aufgefordert, Vorgaben für eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung zu erfüllen. Des Weiteren gehen präzise Regelungen und Anforderungen zur Ergonomie am Arbeitsplatz aus der Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV) hervor.

Um alle Vorgaben einzuhalten, müssen Sie Ihren Mitarbeitern einen ergonomischen Arbeitsplatz anbieten. Durch die gesetzlichen Bestimmungen sollen zwei Ziele erreicht werden: Einerseits die ergonomische Anpassung des Arbeitsplatzes an den Mitarbeiter und andererseits die Wahrung und Steigerung der Arbeitsergebnisse und Wettbewerbsfähigkeit.

Ergonomische Arbeitsplätze in Produktionsräumen und Werkstätten

Die ergonomische Ausstattung Ihrer Produktionsräume ist kein unveränderlicher Zustand, sondern ein anpassungsfähiger Prozess. Damit Mitarbeiter an Fertigungsstraßen, Werkbänken oder beim Bedienen von Fertigungsmaschinen ergonomisch, gesund und sicher agieren können, sollte die Ergonomie an Produktionsarbeitsplätzen regelmäßig überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Unser 7-Fragen-Katalog unterstützt Sie dabei.

1.    Ergonomie am Arbeitsplatz – wie werden Stuhl und Arbeitstisch optimal eingestellt?

Für Sie und Ihre Mitarbeiter sind ergonomische Stühle und Arbeitstische ideal, die sich in der Höhe und im Neigungswinkel verstellen lassen. Dadurch ist es dem Nutzer möglich, eine angenehme und rückenschonende Haltung bei der Arbeit einzunehmen. Speziell im Bürobetrieb sollte ein Stuhl möglichst eine Reihe von Einstellungsmöglichkeiten haben, um eine dynamische Sitzhaltung zu ermöglichen und dadurch die ergonomischen Anforderungen zu erfüllen:

  • Die Sitzhöhe ist verstellbar
  • Die Sitztiefe und Sitzbreite sind an den Mitarbeiter angepasst sein (mindestens zwei Drittel der Oberschenkel sollten auf der Sitzfläche sein)
  • Die Rückenlehne ist in Höhe und Neigung individuell einstellbar
  • Die Wirbelsäule wird gut gestützt
  • Der Stuhl ist stabil und kippsicher – fünf Rollen sind empfehlenswert
  • Der Bürostuhl hat abgerundete Vorderkanten und eine gute Polsterung
  • Die Armlehnen sind in Höhe und Tiefe verstellbar

Beim Arbeitstisch ist vor allem die richtige Höhe entscheidend: Die optimale Arbeitshöhe sollte sich in Ellbogenhöhe oder etwas darunter befinden, wenn die Oberschenkel etwa eine Handbreit Abstand zur Tischplattenunterkante haben. Dazu sollte der Arbeitstisch idealerweise höhenverstellbar sein. Sollten Sie nur über klassische Arbeitstische verfügen, schafft die Kombination mit einem Stehtisch Abwechslung.

2.    Was sind gelenkschonende Arbeitsmittel?

Am Büroarbeitsplatz schonen ergonomische Computer-Mäuse und -Tastaturen durch ihr spezielles Design Handgelenke, Ellenbogen und Schultern. In der Werkstatt helfen Ihnen ergonomisch geformte und dämpfende Anti-Ermüdungsmatten bei langanhaltenden Tätigkeiten im Stehen den Körper zu entlasten. Mit ergonomischen Sicherheitsschuhen wird außerdem die Belastung der Knie und Fußgelenke reduziert.

3.    Welche Lichtverhältnisse sind für einen ergonomischen Arbeitsplatz optimal?

Gute Lichtverhältnisse am Arbeitsplatz sind unerlässlich und wirken sich sowohl positiv auf die psychische Gesundheit als auch die Produktivität und Sicherheit aus. Damit ergonomische Arbeitsverhältnisse gegeben sind, sollte die Arbeitsplatzbeleuchtung ein veränderbarer Mix aus Tageslicht, indirekter und direkter Beleuchtung sein. Im Idealfall beträgt die Stärke der Beleuchtung 500 Lumen. Die Lampen am Arbeitsplatz sollten in Blickrichtung installiert werden, damit sie nicht blenden. Zudem muss eine Arbeitsplatzbeleuchtung in jeden Fall flimmer- und flackerfrei sein.

4.    Sind Bildschirm und Tastatur ergonomisch angepasst?

Heutzutage werden viele Arbeiten am Computer ausgeführt – selbst in einer Werkstatt gehört das Gerät zum Arbeitsalltag dazu. Wichtig bei der Auswahl und Aufstellung eines Monitors sind folgende Aspekte:

  • Bildschirmabstand je nach Größe etwa 60–80 cm
  • Bildschirmoberkante auf Augenhöhe
  • Bildschirm frontal zum Gesichtsfeld aufgestellt
  • Aufstellung parallel zur Fensterfront
  • Display ist flimmer- und flackerfrei
  • Zeichen auf dem Monitor gut lesbar
Ergonomisches Arbeiten am Schreibtisch

Auch für die Tastatur gibt es Kriterien im Hinblick auf die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung:

  • Die Handballen sollten etwa 5–10 cm vor dem Tastenfeld aufgelegt werden können.
  • Die Neigung des Tastaturfeldes sollte etwa 5–11° betragen.

5.    Welches Raumklima unterstützt die Ergonomie am Arbeitsplatz?

Das Raumklima hängt insbesondere von einer guten Luftfeuchtigkeit ab. Eine zu trockene Raumluft kann Schleimhaut- und Atemwegsreizungen zur Folge haben. Der Richtwert für eine gute Luftfeuchtigkeit beträgt etwa 40 bis 60 Prozent. Um diesen Wert zu erreichen, können Luftbefeuchter oder Wasserbehälter in den Raum integriert werden. Die empfehlenswerte Arbeitsplatztemperatur liegt bei rund 22 ° Celsius. Denken Sie auch daran, dass vor allem in den Sommermonaten ein Sonnenschutz unerlässlich sein kann.

6.    Ist ausreichend Bewegungsfreiheit gegeben?

Auch Bewegungsfreiheit ist wichtig für die Ergonomie am Arbeitsplatz. Die großzügige Anordnung und Gestaltung der Werkstatträume oder des Büros stellen sicher, dass im Produktionsablauf zu Arbeitsmaterialien und Hilfsmitteln gut erreicht werden können und die Wege kurz bleiben. Haben Mitarbeiter in der Werkstatt ausreichend Platz zum Hantieren an Maschinen und zwischen den Werkbänken, können Arbeitsabläufe nicht nur ergonomisch, sondern auch sicher durchgeführt werden.

7.    Haben Sie ein Bewusstsein für die Ergonomie am Arbeitsplatz geschaffen?

Sind alle Maßnahmen für die Ergonomie am Arbeitsplatz praktisch umgesetzt, gilt es, allen Mitarbeitern bewusst zu machen, den Arbeitsablauf und die eigenen Gewohnheiten regelmäßig zu überprüfen. Denn: Arbeitsplatzergonomie lässt sich nicht nur auf das Inventar und die Umgebung beschränken. Ihre Mitarbeiter müssen auch täglich selbst aktiv zu einer gelungenen Arbeitsplatzgestaltung beitragen.

Ergonomie am Arbeitsplatz durch eine korrekte Arbeitshöhe

Eine angemessene Arbeitshöhe verhindert eine falsche Körperhaltung beim Arbeiten im Stehen oder Sitzen. Mit der ergonomischen Arbeitshöhe ist es Ihnen und allen Betriebsangehörigen möglich, sämtliche Tätigkeiten in einer gesunden, schonenden Körperhaltung zu verrichten.

Übersicht der ergonomischen Arbeitshöhe im Stehen an Arbeitstischen, Werkbänken und Maschinen:

Tätigkeit (im Stehen)für Frauen (165 cm Körpergröße)für Männer (177 cm Körpergröße)
Feinarbeiten95–105 cm100–110 cm
Geschicklichkeitsarbeiten85–90 cm90–95 cm
Arbeiten mit hohem Kraftaufwand79–85 cm75–90 cm

Arbeitsmittel, die in ihrer Höhe variierbar sind, ermöglichen es, jedem Mitarbeiter einen passenden Arbeitsplatz zur Verfügung stellen.

Die Beachtung der ergonomischen Arbeitshöhe beim Heben und Tragen von Materialien und Gütern, können Sie auch mit Unterstützung eines Staplers sicherstellen. Bei Jungheinrich PROFISHOP stehen Stapler und Hubwagen zur Auswahl, mit denen Sie Waren auf eine optimale Höhe bringen und Höhenunterschiede beim Be- und Entladen oder Kommissionieren ausgleichen können.

Arbeitsplatzergonomie bei Staplern und Hubwagen

Die Ergonomie von Staplern und Hubwagen hat einen großen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit des Maschinenführers. Die Arbeitshaltung bei den jeweiligen Bedien- und Lenkfunktionen beeinflusst die körperliche Belastung und Ermüdung stark. Erstrebenswert ist daher komfortables und körperschonendes Arbeiten durch eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung.

Die entscheidenden Schnittstellen im Arbeitssystem von Menschen und Maschinen sind dabei die Bedien- und Lenkelemente der Geräte. Aus diesem Grund sind viele moderne Flurförderzeuge zum Stapeln und Heben auf die körperlichen Anforderungen der Bediener abgestimmt.

Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung bei Flurförderzeugen im Mitgängerbetrieb

Im Mitgängerbetrieb werden Lenk- und Bedienfunktionen nebenhergehend ausgelöst. Das Gehen entspricht dabei dem natürlichen Bewegungsablauf des Menschen und wirkt sich positiv auf den Körper aus. Jedoch erfordert das Ziehen von Lasten im Mitgängerbetrieb viel Energie, besonders beim Transport über längere Strecken. Deshalb sollten Flurförderzeuge ohne elektrischen Antrieb wie Handhubwagen und Scheren-Hubwagen nur auf kurzen Transportwegen mit ebenen Fahrbahnen eingesetzt werden.

Mann  steht mit korrekter Haltung am Hubwagen

Ein wichtiger Aspekt bei der Ergonomie am Arbeitsplatz im Mitgängerbetrieb ist die Form und die Länge der Deichsel: In der Fahrstellung sollte eine bequeme Armhaltung möglich sein und ausreichend Abstand zwischen Fahrzeugrahmen und Bediener bei allen Fahr- und Kommissioniermanövern gewährleistet sein. Außerdem sorgt eine ergonomische Gestaltung des Deichselgriffs und eine angenehme Ummantelung bei den Funktionen Heben-Fahren-Senken für Links- und Rechtshänder für eine komfortable Handhabung im Arbeitsalltag.

Bei einer Vielzahl der Elektro-Hubwagen und Elektro-Stapler sind zudem alle Bedienelemente in der ergonomischen Deichsel enthalten und optimal mit Zeigefinger und Daumen erreichbar. Auf diese Weise ist ein körpergerechtes Arbeiten ohne viel Umfassen möglich. Bei einem ergonomisch korrekten und modernen Flurförderfahrzeug sollte die Deichsel außerdem das Stellelement für die Bremse sein und automatisch in Bremsstellung gehen. Eine zusätzliche Funktion für Geräte mit elektromotorischem Antrieb ist der sogenannte Schleichfahrttaster. Er ermöglicht das ergonomische Rangieren auf engem Raum mit angelegter Deichsel.

Ergonomisches Arbeiten im stehenden Mitfahrerbetrieb

Beim stehenden Mitfahrerbetrieb wird der Bediener auf einer Stand-Plattform mitgenommen. Ergonomisch entlastend auf die Wirbelsäule und Gelenke wirkt hierbei das so genannte „ShockProtect“. Es federt alle Stöße von der Stand-Plattform während der Anwendung ab. Für die Ergonomie am Arbeitsplatz während des stehend Mitfahrerbetriebs sorgen außerdem noch folgende Ausstattungsmerkmale:

  • Flurförderzeuge mit klappbarer Stand-Plattform: Eine klappbare Fahrerstand-Plattform ermöglicht den Wechsel zwischen Mitgänger- und Mitfahrerbetrieb. Ein rutschfester Gummibelag sorgt für sicheren Stand und ein zusätzlicher klappbarer Flanken-Seitenschutz hält den Bediener bei Kurvenfahrten auf der Plattform. Eine stufenlose, ruckfreie Impulssteuerung des Mitfahrerbetriebs minimiert Stöße und sorgt außerdem für die nötige Arbeitssicherheit.
  • Flurförderzeuge mit fester Stand-Plattform: Die feste Fahrerstand-Plattform beschränkt die Bedien- und Lenkfunktionen zwischen Entnahme- und Abgabestelle bei Horizontal-Kommissionierern. Der Fahrerstand sollte dabei so groß dimensioniert sein, dass er den Bewegungsfreiraum für diese Tätigkeit nicht einschränkt. Ein beidseitiges Betreten der Plattform ist empfehlenswert. Zusätzlich sollten Gummipuffer den festen Stand des Fahrers unterstützen.

Stapler mit sitzendem Mitfahrerbetrieb – moderne Ausstattung für einen ergonomischen Arbeitsplatz

Ein sitzender Mitfahrerbetrieb kommt hauptsächlich bei Gegengewichtsstaplern vor. Für ergonomisches Arbeiten sollte die Lenkbarkeit sowohl bei Leer- als auch bei Lastfahrten leichtgängig sein. Empfehlenswert ist, dass die Bedienelemente im Sichtbereich des Fahrers liegen. Die Betätigung und das Halten der Bedienelemente sollte einen minimalen Kraftaufwand erfordern. Um ungehindert mit Arbeitshandschuhen hantieren zu können, muss außerdem genügend Abstand zwischen den Handbedienteilen vorhanden sein.

Flurförderzeuge für den sitzenden Mitfahrerbetrieb sind mit Frontsitz oder Seitsitz erhältlich. Welche Sitzvariante für Ihren Betrieb die richtige ist, hängt von den Arbeiten ab: Für eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung mit vielen Rückwärtsfahrten empfiehlt sich ein Seitsitz. Der Fahrersitz sollte dazu flexibel verstellbar sein. Hydraulisch gefederte Sitzflächen und Rückenlehnen entlasten den Rücken bei Bodenunebenheiten und müssen ebenfalls individuell einstellbar sein. Ausreichend Freiraum im Fahrerraum ermöglichen dem Fahrer eine ergonomische Lageveränderung während des Sitzens.

FAQs zur Ergonomie am Arbeitsplatz

Was versteht man unter Ergonomie am Arbeitsplatz?

Ergonomie (ergon = Arbeit, nomos = Gesetz/Regel) kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie Lehre der Gesetzmäßigkeit der Arbeit. Der Bereich umfasst alle Maßnahmen zur optimalen Gestaltung der Schnittstellen zwischen Mensch, Maschine und Umwelt. Das Ziel der Ergonomie am Arbeitsplatz ist es, durch geeignete Arbeitsplätze und -mittel, optimale Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter*innen zu schaffen.

Warum ist Ergonomie am Arbeitsplatz wichtig?

Sowohl im Werkstattbetrieb als auch bei der Büroarbeit ist es wichtig, den Arbeitsplatz ergonomisch einzurichten und körpergerecht zu gestalten, um optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen. Auf diese Weise wird die physische und psychische Gesundheit des*r Mitarbeiters*in geschützt und das Risiko von Berufskrankheiten und Arbeitsunfällen reduziert.  Mitarbeiter*innen und Arbeitsmittel können durch die sinnvolle Planung und Umsetzung von ergonomischen Maßnahmen außerdem gleichermaßen entlastet werden.

Was sind ergonomische Gesichtspunkte?

Je nach Arbeitsplatz zählen unterschiedliche Bereiche zu den ergonomischen Gesichtspunkten. In einer Werkstatt oder einem Lager sind andere Kriterien entscheidend, als im Büro. Neben Faktoren wie Design & Anordnung von Arbeitsmitteln, Beleuchtung und Raumklima spielt generell auch die Arbeitsorganisation eine zentrale Rolle in der Arbeitsplatzergonomie.

Bitte beachten Sie: Die hier erwähnten Vorschriften sind nur eine Auswahl der wichtigsten gesetzlichen Vorgaben. Detaillierte Informationen lesen Sie dazu in den aufgeführten und ggf. weiteren Vorschriftensammlungen und Gesetzestexten nach. Bei der konkreten Umsetzung im Betrieb können und sollten im Zweifel außerdem Sachverständige hinzugezogen werden.

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